Yeastar Cloud
Gehostete Variante in unserem Schweizer Rechenzentrums-Partner. Monatliche Abrechnung pro Benutzer, schneller Roll-out, automatische Updates und Backups. Funktional identisch zur On-Premise-Box, einfach in der Cloud betrieben. Linkus UC Clients voll funktionsfähig.
Geeignet für
KMU 10–50 Benutzer ohne Hardware-Bedürfnis, schnelle Inbetriebnahme, monatliches Pricing bevorzugt
Yeastar Hardware-Box (S-Serie / P-Serie)
Physische Box im eigenen Netzwerk. Die robuste S-Serie (S20, S50, S100, S300) skaliert von 5 bis 300 Nebenstellen, die moderne P-Serie kombiniert klassische PBX mit Cloud-Diensten wie Linkus Cloud Service. Einmalige Investition, danach minimale laufende Kosten — typische Amortisation 2 bis 3 Jahre.
Geeignet für
KMU mit eigener IT-Infrastruktur, Compliance- oder Datenschutz-Anforderungen, Kostenoptimierung über Jahre
Yeastar Hybrid
Kombination aus On-Premise-Anker und Cloud-Erweiterung. Hauptsitz mit Yeastar-Box, Aussenstandorte oder Homeoffice via Cloud-Anschluss. Bestehende ISDN- oder Analog-Linien bleiben über die Box angebunden, während neue Nebenstellen direkt in der Cloud aufgesetzt werden — ideal als Migrationsbrücke.
Geeignet für
Mitel-Migrationen, Multi-Standort-Setups mit Mischung aus Cloud und lokal, schrittweiser Übergang
Eine Yeastar S20 (bis 20 Benutzer) kostet als Hardware ca. CHF 500 bis 700, eine S50 (bis 50 Benutzer) CHF 1100 bis 1500, eine S100 (bis 100 Benutzer) CHF 2200 bis 2800, eine S300 (bis 300 Benutzer) CHF 3500 bis 4500. Hinzu kommen Endgeräte (IP-Telefone CHF 80 bis 300 pro Stück, DECT-Basen CHF 200 bis 500), Module für klassische Anschlüsse (FXS/FXO/BRI je CHF 100 bis 300) und einmalige Installation und Schulung (CHF 1500 bis 5000 je nach Komplexität). Die Yeastar-Cloud-Variante rechnen Sie mit etwa CHF 5 bis 8 pro Benutzer und Monat plus SIP-Trunk und Flatrate. Im Vergleich zur reinen Cloud-Telefonie amortisiert sich eine On-Premise-Yeastar typisch nach 2 bis 3 Jahren.
In den meisten Fällen ja. Yeastar ist seit Jahren die einzige aktuelle Telefonanlage am Markt, die Mitels proprietäre MiNet-Protokolle unterstützt. Mitel-IP-Telefone der Serien 5300, 6800 und 6900 lassen sich direkt anbinden. Bei sehr alten Mitel-TDM-Telefonen (DNI, ohne IP-Fähigkeit) brauchen Sie Mitel-zu-SIP-Gateways oder Adapter, oder Sie ersetzen diese Geräte schrittweise. Wir prüfen Ihre konkrete Mitel-Ausstattung kostenlos vor der Migration und liefern eine genaue Aussage zur Endgeräte-Kompatibilität. Bei MiVoice-Office-Anlagen mit SIP-Phones ist die Migration praktisch trivial.
Die S-Serie ist die klassische, robuste On-Premise-Linie, seit über 10 Jahren am Markt und bewährt für Industrie, Hotels und KMU, die maximale Datenhoheit wollen. Sie unterstützt FXS, FXO, BRI und GSM-Module und ist die richtige Wahl, wenn Sie analoge oder ISDN-Endgeräte weiternutzen müssen. Die P-Serie ist die neuere Generation mit nativer Linkus-Integration, modernen Cloud-Funktionen wie Push-Benachrichtigungen, eingebauter Anrufaufzeichnung und CRM-Plug-ins für Salesforce, HubSpot oder Zoho. Faustregel: brauchen Sie Module für klassische Anschlüsse, kommt die S-Serie. Wollen Sie moderne Apps, mobile Workforce und Cloud-Features, ist die P-Serie der Weg.
Ja, in den meisten Fällen. Die S- und P-Serie unterstützen FXS-Module für analoge Geräte: analoge Türsprechstellen (z.B. von Siedle, Behnke, 2N), Faxgeräte und Alarmsysteme mit Telefon-Wählgerät werden über das FXS-Modul angeschlossen. FXO-Module nehmen analoge Anschlüsse vom Provider an, BRI-Module ISDN. Das macht Yeastar besonders attraktiv für KMU mit gemischter Infrastruktur, wo nicht alles auf einmal modernisiert werden kann oder soll. Bei IP-fähigen Türsprechanlagen (Behnke IP, 2N IP) ist die Anbindung direkt über SIP möglich.
Hier liegt einer der grössten Vorteile von Yeastar gegenüber reinen Cloud-Anlagen. Bei einer lokalen Yeastar-Box funktioniert die interne Telefonie auch ohne Internet weiter — Anrufe zwischen Mitarbeitenden, intern aufgenommene Voicemails, Sammelanschlüsse und Durchwahlen laufen autonom. Für eingehende Anrufe von aussen brauchen Sie einen aktiven SIP-Trunk via Internet, aber mit dem optionalen GSM- oder 4G-Modul lässt sich auch ein Mobilfunk-Backup einrichten: fällt das Internet aus, übernimmt das 4G-Modul automatisch die externe Anbindung. Failover-Routen auf Mobilnummern sind ebenfalls konfigurierbar.
Eine Standard-Installation einer S-Serie-Box für 10 bis 30 Benutzer dauert 1 bis 2 Wochen: Hardware-Lieferung, Konfiguration der Nebenstellen, Sprachmenüs und Sammelanschlüsse, Anbindung an SIP-Trunk (typisch Peoplefone), Endgeräte-Auto-Provisioning, Schulung der Mitarbeitenden. Bei Mitel-Migrationen mit Endgeräte-Übernahme planen wir 4 bis 6 Wochen, weil wir die Mitel-Telefone schrittweise umstellen und parallel testen. Die Nummernportierung läuft unterbruchfrei über 5 bis 10 Arbeitstage parallel zum Live-Setup. Wir übernehmen Planung, Beschaffung, Installation, Konfiguration, Migration und laufenden Support.
Yeastar gewinnt in drei klar definierten Szenarien. Erstens bei Mitel-Migration mit Endgeräte-Übernahme: keine andere aktuelle Anlage unterstützt MiNet-Protokolle, das spart fünfstellige Investitionen. Zweitens bei Compliance-Pflichten zu lokaler Datenresidenz (Anwaltskanzleien, Treuhand, Banken, Gesundheitswesen): On-Premise-Yeastar hält Sprachdaten im eigenen Netzwerk. Drittens wenn klassische Anschlüsse weiter genutzt werden müssen (Türsprechanlagen, Faxgeräte, Alarmsysteme, ISDN-Bestand): FXS, FXO und BRI-Module sind out-of-the-box dabei. 3CX ist die bessere Wahl bei tiefer Microsoft-Teams-Integration oder Callcenter-Bedarf, Peoplefone vPBX bei reinen Cloud-Anforderungen mit Schweizer Datenresidenz.
Yeastar für Ihre Migration?
Kostenloses 30-Minuten-Erstgespräch zur passenden Yeastar-Variante. Bei Mitel-Migration prüfen wir Ihre Endgeräte-Kompatibilität vorab kostenlos.
