Cloud-Telefonie Variante
Yeastar Telefonanlage Cloud, On-Premise oder hybrid
Vielseitige IP-Telefonanlage mit S- und P-Serie, FXS-/FXO-/BRI-Modulen für klassische Anschlüsse und einzigartiger Mitel-Migrationsfähigkeit. Die einzige aktuelle Anlage, die Mitels proprietäre MiNet-Protokolle unterstützt — bestehende Endgeräte bleiben nutzbar.

Was macht Yeastar aus?
Yeastar ist ein chinesischer PBX-Hersteller, der seit 2006 am Markt ist und sich vor allem in Europa und Nordamerika eine starke Position bei KMU-Installationen erarbeitet hat. Anders als reine Cloud-Anbieter setzt Yeastar auf maximale Flexibilität bei der Betriebsart: dieselbe Software-Basis läuft als physische Hardware-Box vor Ort, als gehostete Cloud-Variante oder hybrid mit lokalem Anker und Cloud-Erweiterung. Die klassische S-Serie (S20, S50, S100, S300) deckt 5 bis 300 Nebenstellen ab, die modernere P-Serie ergänzt das Portfolio mit nativer Linkus-Integration und Cloud-Funktionen.
Zwei Eigenschaften machen Yeastar besonders. Erstens die einzigartige Mitel-Kompatibilität: Yeastar ist die einzige aktuelle Anlage am Markt, die Mitels proprietäre MiNet- und IPxx-Protokolle unterstützt. Wer eine alte Mitel SX-200, MiVoice 5000 oder 3300 ICP ablöst, kann seine teuren Mitel-IP-Telefone der Serien 5300, 6800 und 6900 direkt weiternutzen — das spart bei 50 Nebenstellen schnell CHF 15 000 bis 30 000. Zweitens die breite Unterstützung klassischer Anschlüsse: FXS-Module für analoge Endgeräte, FXO für analoge Provider-Anschlüsse, BRI für ISDN und optionale GSM-/4G-Module für Mobilfunk-Backup oder -Vermittlung.
In der Praxis ist Yeastar damit die richtige Wahl, wenn Sie nicht alles gleichzeitig modernisieren wollen oder können: bestehende Türsprechanlagen, Faxgeräte, Alarmsysteme und ISDN-Hauptanschlüsse bleiben über die entsprechenden Module nutzbar, während neue Nebenstellen als moderne IP-Telefone oder Linkus-Soft-Clients dazu kommen. Für Compliance-relevante Branchen wie Anwaltskanzleien, Treuhand oder Banken bietet die On-Premise-Variante zudem die nötige Datenresidenz: Sprachdaten und Aufzeichnungen verlassen das Firmennetzwerk nie.
Drei Betriebsvarianten
Von der robusten Hardware-Box bis zur reinen Cloud-Variante
Yeastar Cloud
Gehostete Variante in unserem Schweizer Rechenzentrums-Partner. Monatliche Abrechnung pro Benutzer, schneller Roll-out, automatische Updates und Backups. Funktional identisch zur On-Premise-Box, einfach in der Cloud betrieben. Linkus UC Clients voll funktionsfähig.
Geeignet für
KMU 10–50 Benutzer ohne Hardware-Bedürfnis, schnelle Inbetriebnahme, monatliches Pricing bevorzugt
Yeastar Hardware-Box (S-Serie / P-Serie)
Physische Box im eigenen Netzwerk. Die robuste S-Serie (S20, S50, S100, S300) skaliert von 5 bis 300 Nebenstellen, die moderne P-Serie kombiniert klassische PBX mit Cloud-Diensten wie Linkus Cloud Service. Einmalige Investition, danach minimale laufende Kosten — typische Amortisation 2 bis 3 Jahre.
Geeignet für
KMU mit eigener IT-Infrastruktur, Compliance- oder Datenschutz-Anforderungen, Kostenoptimierung über Jahre
Yeastar Hybrid
Kombination aus On-Premise-Anker und Cloud-Erweiterung. Hauptsitz mit Yeastar-Box, Aussenstandorte oder Homeoffice via Cloud-Anschluss. Bestehende ISDN- oder Analog-Linien bleiben über die Box angebunden, während neue Nebenstellen direkt in der Cloud aufgesetzt werden — ideal als Migrationsbrücke.
Geeignet für
Mitel-Migrationen, Multi-Standort-Setups mit Mischung aus Cloud und lokal, schrittweiser Übergang
Wann sich Yeastar besonders lohnt
Typische Anwendungsfälle
Fünf Szenarien, in denen Yeastar fast immer die richtige Wahl ist
Mitel-Ablösung ohne Endgeräte-Tausch
Wer eine Mitel SX-200, MiVoice 5000 oder 3300 ICP betreibt, hat oft fünfstellige Investitionen in Endgeräten der Serien 5300, 6800 oder 6900 stecken. Yeastar ist die einzige aktuelle Anlage, die Mitels proprietäre MiNet-Protokolle unterstützt und diese Telefone direkt anbindet — kein Hardware-Wechsel nötig. Bei sehr alten TDM-Mitel-Anlagen ergänzen wir Yeastar mit FXS-Modulen oder Mitel-zu-SIP-Gateways. Eine typische Mitel-zu-Yeastar-Migration für 50 Nebenstellen dauert 4 bis 6 Wochen und spart gegenüber einem kompletten Hardware-Tausch oft CHF 15 000 bis 30 000.
Industrie- und Maschinenbau mit Werkhallen
Für Produktions-Standorte mit lauten Werkhallen, dickem Mauerwerk und teilweise instabiler Internetverbindung ist eine lokale Yeastar-Box oft die zuverlässigere Wahl. DECT-Multi-Zellen von Yeastar oder Snom decken grosse Hallen flächendeckend ab, robuste Headsets von Jabra oder Sennheiser sorgen für klare Verständigung. Interne Telefonie funktioniert auch bei Internet-Ausfall weiter, eingehende Anrufe von aussen werden bei Bedarf via 4G-Modul (Yeastar GSM-Karte) gepuffert. ERP-Anbindung an SAP, Abacus oder Microsoft Dynamics über Linkus-Plug-ins.
Kanzleien, Treuhand und Banken mit Compliance-Vorgaben
Anwaltskanzleien und Treuhänder haben Berufsgeheimnis-Pflichten, die Sprachdaten in fremder Hand kritisch machen. Banken unterliegen FINMA-Vorgaben zur Datenresidenz und Aufbewahrung. Eine lokal betriebene Yeastar-Box erfüllt diese Anforderungen vollständig: Gespräche, Voicemails und optionale Aufzeichnungen verlassen das Firmennetzwerk nie. Aufbewahrungsfristen lassen sich pro Anrufgruppe individuell konfigurieren, eine verschlüsselte Backup-Strategie auf Schweizer Storage ist Teil unseres Standard-Setups.
Hotels und Gastronomie mit PMS-Integration
Hotels brauchen mehr als nur Telefonie: Zimmeranschlüsse mit Direktwahl, Wake-up-Call-Logik, automatische Faktura der Telefonkosten auf das Gästezimmer und Anbindung an das Property-Management-System (protel, Mews, Apaleo, Fidelio). Yeastar bietet zertifizierte PMS-Integrationen out-of-the-box und unterstützt klassische Hotel-Workflows. Mit der P-Serie können Concierge und Empfang über Linkus-App auch ausserhalb der Rezeption erreichbar sein, während die Zimmeranschlüsse weiterhin als klassische SIP- oder Analog-Telefone laufen.
Standorte mit alten ISDN- oder Analog-Anschlüssen
Viele Schweizer KMU haben noch funktionierende Türsprechanlagen, Faxgeräte, Alarmsysteme oder ISDN-Hauptanschlüsse, die nicht ohne Weiteres ersetzt werden können. Yeastar S-Serie unterstützt FXS-Module für analoge Endgeräte, FXO-Module für analoge Provider-Anschlüsse und BRI-Module für ISDN. Damit können bestehende Geräte schrittweise migriert werden, statt mit der PBX-Umstellung gleichzeitig alle Peripherie zu erneuern. Auch nach Swisscom-ISDN-Abschaltung lassen sich analoge Geräte über FXS weiter betreiben.
Häufige Fragen zu Yeastar
Eine Yeastar S20 (bis 20 Benutzer) kostet als Hardware ca. CHF 500 bis 700, eine S50 (bis 50 Benutzer) CHF 1100 bis 1500, eine S100 (bis 100 Benutzer) CHF 2200 bis 2800, eine S300 (bis 300 Benutzer) CHF 3500 bis 4500. Hinzu kommen Endgeräte (IP-Telefone CHF 80 bis 300 pro Stück, DECT-Basen CHF 200 bis 500), Module für klassische Anschlüsse (FXS/FXO/BRI je CHF 100 bis 300) und einmalige Installation und Schulung (CHF 1500 bis 5000 je nach Komplexität). Die Yeastar-Cloud-Variante rechnen Sie mit etwa CHF 5 bis 8 pro Benutzer und Monat plus SIP-Trunk und Flatrate. Im Vergleich zur reinen Cloud-Telefonie amortisiert sich eine On-Premise-Yeastar typisch nach 2 bis 3 Jahren.
In den meisten Fällen ja. Yeastar ist seit Jahren die einzige aktuelle Telefonanlage am Markt, die Mitels proprietäre MiNet-Protokolle unterstützt. Mitel-IP-Telefone der Serien 5300, 6800 und 6900 lassen sich direkt anbinden. Bei sehr alten Mitel-TDM-Telefonen (DNI, ohne IP-Fähigkeit) brauchen Sie Mitel-zu-SIP-Gateways oder Adapter, oder Sie ersetzen diese Geräte schrittweise. Wir prüfen Ihre konkrete Mitel-Ausstattung kostenlos vor der Migration und liefern eine genaue Aussage zur Endgeräte-Kompatibilität. Bei MiVoice-Office-Anlagen mit SIP-Phones ist die Migration praktisch trivial.
Die S-Serie ist die klassische, robuste On-Premise-Linie, seit über 10 Jahren am Markt und bewährt für Industrie, Hotels und KMU, die maximale Datenhoheit wollen. Sie unterstützt FXS, FXO, BRI und GSM-Module und ist die richtige Wahl, wenn Sie analoge oder ISDN-Endgeräte weiternutzen müssen. Die P-Serie ist die neuere Generation mit nativer Linkus-Integration, modernen Cloud-Funktionen wie Push-Benachrichtigungen, eingebauter Anrufaufzeichnung und CRM-Plug-ins für Salesforce, HubSpot oder Zoho. Faustregel: brauchen Sie Module für klassische Anschlüsse, kommt die S-Serie. Wollen Sie moderne Apps, mobile Workforce und Cloud-Features, ist die P-Serie der Weg.
Ja, in den meisten Fällen. Die S- und P-Serie unterstützen FXS-Module für analoge Geräte: analoge Türsprechstellen (z.B. von Siedle, Behnke, 2N), Faxgeräte und Alarmsysteme mit Telefon-Wählgerät werden über das FXS-Modul angeschlossen. FXO-Module nehmen analoge Anschlüsse vom Provider an, BRI-Module ISDN. Das macht Yeastar besonders attraktiv für KMU mit gemischter Infrastruktur, wo nicht alles auf einmal modernisiert werden kann oder soll. Bei IP-fähigen Türsprechanlagen (Behnke IP, 2N IP) ist die Anbindung direkt über SIP möglich.
Hier liegt einer der grössten Vorteile von Yeastar gegenüber reinen Cloud-Anlagen. Bei einer lokalen Yeastar-Box funktioniert die interne Telefonie auch ohne Internet weiter — Anrufe zwischen Mitarbeitenden, intern aufgenommene Voicemails, Sammelanschlüsse und Durchwahlen laufen autonom. Für eingehende Anrufe von aussen brauchen Sie einen aktiven SIP-Trunk via Internet, aber mit dem optionalen GSM- oder 4G-Modul lässt sich auch ein Mobilfunk-Backup einrichten: fällt das Internet aus, übernimmt das 4G-Modul automatisch die externe Anbindung. Failover-Routen auf Mobilnummern sind ebenfalls konfigurierbar.
Eine Standard-Installation einer S-Serie-Box für 10 bis 30 Benutzer dauert 1 bis 2 Wochen: Hardware-Lieferung, Konfiguration der Nebenstellen, Sprachmenüs und Sammelanschlüsse, Anbindung an SIP-Trunk (typisch Peoplefone), Endgeräte-Auto-Provisioning, Schulung der Mitarbeitenden. Bei Mitel-Migrationen mit Endgeräte-Übernahme planen wir 4 bis 6 Wochen, weil wir die Mitel-Telefone schrittweise umstellen und parallel testen. Die Nummernportierung läuft unterbruchfrei über 5 bis 10 Arbeitstage parallel zum Live-Setup. Wir übernehmen Planung, Beschaffung, Installation, Konfiguration, Migration und laufenden Support.
Yeastar gewinnt in drei klar definierten Szenarien. Erstens bei Mitel-Migration mit Endgeräte-Übernahme: keine andere aktuelle Anlage unterstützt MiNet-Protokolle, das spart fünfstellige Investitionen. Zweitens bei Compliance-Pflichten zu lokaler Datenresidenz (Anwaltskanzleien, Treuhand, Banken, Gesundheitswesen): On-Premise-Yeastar hält Sprachdaten im eigenen Netzwerk. Drittens wenn klassische Anschlüsse weiter genutzt werden müssen (Türsprechanlagen, Faxgeräte, Alarmsysteme, ISDN-Bestand): FXS, FXO und BRI-Module sind out-of-the-box dabei. 3CX ist die bessere Wahl bei tiefer Microsoft-Teams-Integration oder Callcenter-Bedarf, Peoplefone vPBX bei reinen Cloud-Anforderungen mit Schweizer Datenresidenz.
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Kostenloses 30-Minuten-Erstgespräch zur passenden Yeastar-Variante. Bei Mitel-Migration prüfen wir Ihre Endgeräte-Kompatibilität vorab kostenlos.