Direct Routing über Peoplefone
Sie behalten den Schweizer SIP-Provider und routen Anrufe über einen Session Border Controller (SBC) durch Teams. Schweizer Rufnummern, Schweizer Tarife mit Flatrate-Option, deutlich günstiger als Microsoft Calling Plan. Anbindung via Anyworld SBC oder direkter Peoplefone-Integration in unter 2 Wochen.
Geeignet für
KMU mit Microsoft 365, Kostenfokus, Schweizer Rufnummern, Flexibilität bei den Tarifen
Operator Connect
One-Click-Anbindung an einen zertifizierten Telco-Partner direkt im Microsoft Teams Admin Center. Schnellster Setup unter den drei Varianten, kein eigener SBC nötig. Verfügbarkeit Schweizer Operators wächst, Pricing zwischen Calling Plan und Direct Routing.
Geeignet für
KMU die schnellen Setup ohne SBC-Aufwand wollen, Operator-Wahl wichtig
3CX als Teams-Gateway
Wenn bereits eine 3CX-Anlage läuft, wird Teams als zusätzlicher Endpunkt eingebunden. Mitarbeitende wählen frei zwischen Tischtelefon, 3CX-App und Teams. Klassische Sprachmenüs und Callcenter-Funktionen aus 3CX bleiben verfügbar, Teams ergänzt um Chat- und Video-Workflow.
Geeignet für
Bestehende 3CX-Installation, flexible Endgeräte-Wahl, gemischtes Team mit Power-Usern und Standard-Nutzern
Sie brauchen die Microsoft-365-Lizenz plus eine Teams-Phone-Lizenz. Bei Business Premium (CHF 21 pro Benutzer und Monat) ist Teams Phone bereits inkludiert, plus die Möglichkeit eines kostengünstigen Direct Routing. Bei E3 oder E5 brauchen Sie das Teams Phone Add-On (CHF 8 bis 10 pro Benutzer und Monat). Beide Lizenz-Varianten geben Ihnen das Recht, ein- und ausgehende Anrufe über Teams zu tätigen. Für die externe Anbindung kommen entweder Direct Routing über Peoplefone (günstigste Variante), Operator Connect oder Microsoft Calling Plan dazu. Ein Phone Resource Account für Auto Attendant oder Call Queue ist über die Microsoft Teams Phone Resource Account-Lizenz kostenlos.
In der Schweiz fast immer Direct Routing über Peoplefone. Ein Microsoft Calling Plan kostet ca. CHF 12 bis 15 pro Benutzer und Monat zusätzlich zur M365-Lizenz, plus separate Auslandstarife. Operator Connect liegt preislich zwischen Calling Plan und Direct Routing, je nach Anbieter typisch CHF 8 bis 12 pro Benutzer plus Trunk-Grundgebühr. Direct Routing über Peoplefone kostet typisch CHF 3 bis 5 pro Benutzer plus SIP-Trunk-Grundgebühr und Tarife (Flatrate CH+EU CHF 22 pro Monat). Bei 20 Benutzern sparen Sie mit Direct Routing über CHF 200 pro Monat gegenüber dem Calling Plan, was sich über drei Jahre auf CHF 7000+ summiert. Wir rechnen Ihre konkrete Konstellation transparent durch.
Bei Direct Routing über Peoplefone rechnen wir mit 1 bis 2 Wochen: Bedarfsanalyse und Lizenz-Inventur, allfällige Lizenz-Erweiterungen bestellen, SBC-Konfiguration (Anyworld SBC oder direkte Peoplefone-Anbindung), Teams Phone Policy einrichten, Nummern-Bestellung oder -Portierung, Auto Attendant und Call Queue konfigurieren, Mitarbeitenden-Schulung. Bei 3CX als Teams-Gateway 1 bis 2 Wochen je nach bestehender 3CX-Konfiguration. Microsoft Calling Plan ist am schnellsten (oft binnen Tagen), aber teurer im Betrieb. Operator Connect bewegt sich im 1-Wochen-Bereich, sofern Ihr Wunsch-Operator in der Schweiz verfügbar ist.
Ja. Es gibt sogenannte Teams-zertifizierte Tischtelefone von Yealink (T55A, MP54, MP56), Poly (CCX-Serie) und AudioCodes (C455HD, C470HD), die sich direkt mit Teams Phone verbinden und alle Funktionen wie Anrufweiterleitung, Voicemail, Adressbuch-Suche und Calendar-Integration unterstützen. Preis je nach Modell CHF 200 bis 600 pro Gerät. Alternativ bei 3CX-Gateway-Variante können auch klassische SIP-Telefone von Yealink, Snom oder Fanvil parallel zu Teams genutzt werden. Mitarbeitende wählen je nach Vorliebe: Tischtelefon für klassische Arbeitsplätze, Teams-App für Mobile-First-Worker.
Sowohl Direct Routing als auch Operator Connect und Calling Plan sind bei einem Microsoft-365-Ausfall betroffen, weil Teams selbst die Anrufvermittlung übernimmt. Mit Peoplefone Direct Routing können Sie für jeden Benutzer Failover-Regeln definieren: bei Teams-Ausfall werden eingehende Anrufe automatisch auf eine vorab konfigurierte Mobilnummer weitergeleitet, sodass kritische Anrufe trotzdem ankommen. Für besonders kritische Setups (z.B. Notruf-Hotlines, Empfang in Spitälern) empfehlen wir eine 3CX-Gateway-Variante mit lokaler Backup-Konfiguration, die auch bei Teams-Ausfall autark funktioniert.
Ja, sowohl bei Direct Routing als auch bei Operator Connect und Calling Plan. Die Portierung läuft je nach Anbieter und altem Provider über 5 bis 15 Arbeitstage und ist unterbruchfrei: Ihre alte Anlage und neue Teams Phone laufen parallel, bis die Portierung am Stichtag final umgeschaltet wird. Wir koordinieren den gesamten Ablauf mit Ihrem aktuellen Provider, klären rechtliche Voraussetzungen (Unterschriftsberechtigung, Vertragsbindung), und planen die Umstellung so, dass keine Anrufe verloren gehen. Bei der Portierung können auch mehrere Nummern und Nummernblöcke zusammen migriert werden.
Teams Phone unterstützt mehrere Aufnahme-Modi: manuelle Aufnahme pro Anruf, automatische Aufnahme aller eingehenden oder ausgehenden Anrufe, sowie Compliance-Aufnahme für regulierte Branchen wie Banken oder Versicherungen via Drittanbieter-Lösungen wie ASC, Numonix oder Verint. Speicherung läuft in SharePoint oder OneDrive, mit konfigurierbaren Aufbewahrungsrichtlinien und Zugriffsrechten. Für Schweizer DSG-Konformität ist die Datenresidenz Schweiz (Microsoft Datacenter Geneva, Zürich) entscheidend — diese ist mit Business-Premium-Lizenzen und entsprechender Konfiguration buchbar. Die Aufnahme-Pflicht zur Vorab-Information des Gesprächspartners ("Dieses Gespräch wird aufgezeichnet") implementieren wir technisch via Begrüssungs-Ansage.
Teams als Telefonanlage?
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